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FMA stärkt Regulierungslabor im Fintech-Bereich

20 April 2018 | aktualisiert 30 April 2018

Vaduz - Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) hat die Einrichtung einer Gruppe Regulierungslabor/Finanzinnovation im Stab der Geschäftsleitung beschlossen. Sie soll Anfragen von Fintech-Unternehmen beantworten und das Fachwissen der FMA auf diesem Feld erweitern.

Die neue Gruppe Regulierungslabor/Finanzinnovation wird mit Wirkung zum 1. Juni 2018 eingerichtet, informiert die FMA in der entsprechenden Mitteilung. Die Gruppe soll an der Schnittstelle zwischen Markt und Regulierung fungieren und dort für die Themenbereiche Digitalisierung in der Finanzindustrie und Finanzinnovation zuständig sein. Zur Leiterin der neuen Gruppe im Stab der Geschäftsleitung hat die FMA Dorothea Rohlfing ernannt. Rohlfing war bisher für die FMA im Bereich Banken tätig und hat dort laut Mitteilung „massgebend im Regulierungslabor mitgearbeitet“. 

Mit der Verstärkung des Regulierungslabors im Bereich Fintech reagiert die FMA eigenen Angaben zufolge „auf die wachsende Anzahl an Anfragen und die hohe Komplexität“. Die Zahl der Fintech-Anfragen an die FMA ist zwischen 2016 und 2017 von rund 30 auf 101 gestiegen. Bis Mitte April dieses Jahres gingen bereits weitere rund 50 Anfragen bei der FMA ein. hs