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Hypothekarbank Lenzburg steigert Reingewinn

12 Januar 2018 | aktualisiert 12 Januar 2018

Lenzburg AG - Geschäftsertrag und Reingewinn der Hypotekarbank Lenzburg sind im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zu 2016 gewachsen. In diesem Jahr blickt die Bank auf 150 Jahre Unternehmensgeschichte zurück.

Einer Mitteilung der Hypothekarbank Lenzburg zufolge hat die Aargauer Regionalbank ihren Geschäftsertrag 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent auf 77,3 Millionen Franken steigern können. Der Reingewinn wuchs im selben Zeitraum um 2,1 Prozent auf 22,1 Millionen Franken an. Die Bilanzsumme kletterte um 2 Prozent und überstieg damit erstmals die Marke von 5 Milliarden Franken. Bei den Kundengeldern wurde trotz organischen Wachstums aufgrund der Herausnahme von Vorsorgegeldern aus der Bilanz ein Rückgang um 1 Prozent auf 3,76 Milliarden Franken verbucht. 

Zu den guten Ergebnissen haben alle Bereiche des Kerngeschäfts beigetragen. So stiegen die Erfolge aus dem Zinsgeschäft um 2,5 Prozent auf 55,2 Millionen Franken an. Im Kommissionsgeschäft wurden 12,6 Millionen Franken Ertrag realisiert, 15,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Erträge aus dem Handelsgeschäft stiegen um 27,8 Prozent auf 3,7 Millionen Franken an. Der Ertrag aus dem übrigen ordentlichen Geschäft wuchs um 9,5 Prozent auf 4,0 Millionen Franken. 

Den Erträgen standen um 1,6 Prozent auf 29,6 Millionen Franken gestiegene Aufwände im Personalbereich und um 13,9 Prozent auf 13,5 Millionen Franken gestiegene Aufwände bei den Sachkosten entgegen. Die Steigerung des Geschäftsaufwands hing dabei laut Mitteilung mit strategischen Investitionen und den wachsenden regulatorischen Anforderungen zusammen. 

In diesem Jahr wird die Hypothekarbank Lenzburg ihr 150. Firmenjubiläum begehen. Aus diesem Anlass soll die Dividende von 110 Franken um 40 Franken auf eine Gesamtausschüttung von 150 Franken pro Aktie aufgestockt werden. „Wir wollen uns mit der Sonderausschüttung bei unseren Aktionären für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung bedanken“, wird Verwaltungsratspräsident Gerhard Hanhart dazu in der Mitteilung zitiert. hs