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Maschinen treiben Preise an

14 November 2017 | aktualisiert 14 November 2017

Neuenburg - Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 1 Prozent gestiegen. Der Anstieg wird durch höhere Maschinenpreise begründet.

Laut einer Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) ist der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im Oktober 2017 auf 101,0 Punkte gestiegen. Im Vergleich zum September ist dies ein Anstieg um 0,5 Prozent, im Vergleich zum Oktober 2016 sogar ein Zuwachs um 1,2 Prozent. Die Basis des Index war im Dezember 2015 mit 100 Punkten fixiert worden.

Der Produzentenpreisindex hat sich gegenüber September um 0,2 und gegenüber Oktober 2016 um 0,1 Prozent auf 99,7 Prozent gesteigert. Neben höheren Maschinenpreisen nennt das BFS auch höhere Preise für elektrische Ausrüstungen, Metallprodukte sowie medizinische und zahnmedizinische Apparate und Materialien als Begründung. Bei Schrott und Uhren wurden sinkende Preise registriert.

Der Importpreisindex ist gegenüber September um 1,1 und im Vergleich zum Oktober 2016 sogar um 3,7 Prozent auf 103,7 Prozent gestiegen. Neben Maschinen, elektrischen Ausrüstungen und Metallprodukte werden hier auch höhere Preise bei Erdöl und Erdgas, Heizöl, Stahl, Möbel, medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien, Mess- und Kontrollinstrumenten, verarbeitetem Stahl, Aluminium und daraus hergestellten Produkten sowie Frischgemüse aufgeführt. jh